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Seit 1952 veranstalten die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im März eines jeden Jahres die Woche der Brüderlichkeit. Auch in unserer Region werden aus diesem Anlass Veranstaltungen durchgeführt, um auf die Zielsetzung der Gesellschaften und auf ihr jeweiliges Jahresthema hinzuweisen. Die zentrale Eröffnungsfeier wird vom Fernsehen live übertragen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website unserers Dachverbands, des Deutschen Koordinierungsrates: www.deutscher-koordinierungsrat.de.

Angaben zu den vergangenen Jahren der Woche der Brüderlichkeit finden Sie in unserem Archiv.



Die nächste Woche der Brüderlichkeit wird vom 5. März bis 12. März 2017 stattfinden.
Das Motto lautet: „Nun gehe hin und lerne“

Das Jahresthema, das auf einen Ausspruch des jüdischen Schriftgelehrten Hillel zurückgeht, möchte verdeutlichen, dass Lernen als bleibender Auftrag zu begreifen ist. Das Motto unterstreicht damit – auch und gerade im christlich-jüdischen Gespräch –, dass es nicht reicht, in einmal Erkanntem und Erreichtem zu verharren, sondern dass diese stets in einem andauernden Prozess des Lernens stets zu vertiefen und zu erneuern sind.

Die Buber-Rosenzweig-Medaille 2017 wird verliehen an die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK).

Die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK) – ein 1978 ins Leben gerufener Zusammenschluss von Arbeitsgruppen, Ausschüssen und Beauftragten im Bereich Kirche und Judentum innerhalb der 18 Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland – erhält im Rahmen der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2017 in Frankfurt/M. die Buber-Rosenzweig-Medaille für ihre Verdienste im christlich-jüdischen Dialog. Dies teilten Präsidium und Vorstand des Deutschen Koordinierungsrates im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung seiner mehr als 80 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit mit.

Seit Jahrzehnten widmet sich die  KLAK entschlossen und kompetent der Aufarbeitung kirchlicher Judenfeindschaft in Theologie und Praxis. Sie wirkte aktiv an der Erarbeitung entsprechender kirchlicher Erklärungen zum Verhältnis von Theologie und Kirche zum Judentum mit und hat diese größtenteils auch angestoßen. Auf diese Wiese gelang es der KLAK, entscheidend zur Neuorientierung im Verhältnis von Christen und Juden in der evangelischen Kirche in Deutschland beizutragen.

Mit der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an die KLAK just im Reformationsjahr 2017 soll damit eine Gruppe als Preisträger ausgezeichnet werden, die nicht nur repräsentativ für die Neubesinnung im Verhältnis Juden und Christen in der Evangelischen Kirche in Deutschland einschließlich einer Abkehr von Luthers judenfeindlichen Äußerungen steht, sondern selbst wesentliche Beiträge dazu geleistet hat.

(Quelle: www.deutscher-koordinierungsrat.de)